Was macht eine lebendige Gemeinde aus?

Wieso ist es viel mehr als ein Konstrukt im Sinne einer kleinsten räumlichen Verwaltungseinheit, bzw. einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die als politische Ebene einem 6-Jahreszyklus unterliegt? 
Es sind die Menschen, die seit Jahrhunderten Ihre Geschicke in die Hand nehmen und, dem steten Wandel ausgesetzt, an den eigenen und fremden Kräften scheitern oder aber wachsen. Es sind die Menschen, die im Vergleich zu eben genannten erst seit kurzem hier leben und ihr soziales Verständnis aus der Ferne mitbringen. Es sind die Menschen, die Lasberg verlassen mussten, um ihre Existenz anderswo zu sichern, und auf Ihre Heimat zurückblicken, und diesen Ort immer wieder aufsuchen. Es sind die Menschen, die noch heute von der Sommerfrische, die sie hier vor vielen Jahren alljährlich erleben durften, in Erinnerung rufen. Es sind die Gäste, die auch heute noch den Ortskern als einen der schönsten in Oberösterreich zu schätzen wissen. Es sind die Fachleute, die sich erhoffen, dass dieses baukulturelle Juwel auch zukünftigen Generationen erhalten bleibt.

Unser Verhältnis zum Wandel ist ambivalent.

Wandel ist wichtig, denn er legalisiert das aktive Bemühen unserer Generation nicht nur zu bewahren, sondern unser Zusammenleben stetig daran anzupassen und unser Umfeld ergänzend umzugestalten oder gar neu zu gestalten. Er ermöglicht die vorausschauende oder aber die auf etwas reagierende Auseinandersetzung unsere Bedürfnisse mit den Möglichkeiten der Gegenwart auszuleben.
Wenn die Bewahrer Überhand nehmen, nehmen sie den Jungen die Luft zum Atmen. Wenn kein Stein auf dem anderen bleibt, verliert der Ort seine wertvolle Identität.

Das Gleichgewicht zu finden ist auch eine Gemeinschaftsleistung.

Das schafft kein Gemeinderat alleine. Es braucht das Engagement der Bevölkerung, der Politik, der Wirtschaft und der externen Experten, die in Summe diese immer brennenderen Fragen des Zusammenlebens gemeinsam bewältigen.Ja, und es kann gelingen. Es gibt die Leuchtturm-Gemeinden! Professionell begleitet ist Bürgerbeteiligung und Einbindung von unabhängigen Experten, die sich dem Gemeinwohl verpflichten, unbezahlbar wertvoll!

Nach den Wahlen ist nicht wie vor den Wahlen

Wir dürfen in beständiger Wiederkehr hyperaktive Veränderungen im Vorfeld politischer Wahlen vernehmen um diese Wahrnehmung nach erfolgter Wahl gegen das Gefühl des Stillstandes auszutauschen. Aus dieser Erfahrung heraus, erscheint vielen Wählern vorauseilend jede Veränderung schmerzhaft, sie verunsichert. Das Ergebnis inhomogener Entscheidungen einiger weniger Akteure führt über all die Jahre zu einem Verkümmern von Gemeinschaftssinn und Solidarität. Wenn diese baulich umgesetzt werden, überdauern sie zudem besonders lange. Es ist uns unmöglich, zu jedem Zeitpunkt in allen unseren sozialen Beziehungen gemeinsame Ziele zu verfolgen, oder Handlungen jeglicher Art gemeinschaftlich durchzuführen

Ist der Begriff „Gemeinschaft“ manchmal Fiktion?

Dient dieser Begriff nicht allzu oft Menschen und nicht selten einzelne charismatische Personen, oder Menschen in politischen Ämtern dazu, die „Gemeinschaft“ zu gewünschten Handlungen zu drängen? Wenn beispielsweise der Eindruck erweckt wird, dieses Handeln geschehe aus einer Notwendigkeit, aus einem Notstand oder ähnlich dringlichem Anlassfall motiviert auch durch einen offiziellen „Auftrag“ der Gemeinschaft?

Es gibt viele spannende Entwicklungen in Kommunen.

Der Handel steht beispielsweise vor einem radikalen Kulturbruch. Galt bislang den Handelsketten das Einkaufszentrum in der Peripherie von ländlichen oder städtischen Zentren als beste Lage, so sehen sich Projektentwickler nunmehr mit der Tatsache konfrontiert, dass insbesondere der Internethandel und der Kundenwunsch nach authentischeren, regionaleren Einkaufserlebnissen große Chancen für historische Ortszentren bietet. Es ist eine Tatsache, dass der Handel immer mehr zum Ort der Begegnung, des Austauschs und der Identitätsbildung wird. Der Film „Global Shopping Village“ von Ulli Gladik dokumentiert aber einmal mehr die Grenzen konventionell in der Peripherie realisierter Supermärkte, Fachmarkt- und Einkaufszentren. Damit kann und soll man konkret in der Gemeindearbeit arbeiten.

Qualitative Prozesse brauchen auch Mut zu Neuem

Die Zukunft wird auch jenen gehören, die in ihren Gemeinden gemeinsam an sozial und städtebaulich verträglichen Lösungen suchen, aktiv an ihrem Umfeld Verantwortung durch vorausschauendes Handeln übernehmen und den Mut gemeinschaftlich Neues auszuprobieren über „bewährte Wege“ stellen. Es führt hierbei selbstverständlich kein Weg an exzellenter, kompetenter Planung vorbei. Städtebau, Ortsentwicklung, Mobilitätskonzepte, Baukultur, Bürgerbeteiligung sind Gemeinwohlthemen und als komplexe Expertenthemen zu behandeln.

Lasberg könnte ein besonderes Beispiel sein

Jeder Gemeinde sei nahe gelegt, diese Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, und nach dem besten und nicht nach dem billigsten oder „bewährtesten“ Team zu suchen. Es geht darum, ganz individuelle, kommunale Herausforderungen anzunehmen und gemeinschaftlich anzugehen.

Was macht eine lebendige Gemeinde aus?

Wieso ist es viel mehr als ein Konstrukt im Sinne einer kleinsten räumlichen Verwaltungseinheit, bzw. einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die als politische Ebene einem 6-Jahreszyklus unterliegt?
Es sind die Menschen, die seit Jahrhunderten Ihre Geschicke in die Hand nehmen und, dem steten Wandel ausgesetzt, an den eigenen und fremden Kräften scheitern oder aber wachsen. Es sind die Menschen, die im Vergleich zu eben genannten erst seit kurzem hier leben und ihr soziales Verständnis aus der Ferne mitbringen. Es sind die Menschen, die Lasberg verlassen mussten, um ihre Existenz anderswo zu sichern, und auf Ihre Heimat zurückblicken, und diesen Ort immer wieder aufsuchen. Es sind die Menschen, die noch heute von der Sommerfrische, die sie hier vor vielen Jahren alljährlich erleben durften, in Erinnerung rufen. Es sind die Gäste, die auch heute noch den Ortskern als einen der schönsten in Oberösterreich zu schätzen wissen. Es sind die Fachleute, die sich erhoffen, dass dieses baukulturelle Juwel auch zukünftigen Generationen erhalten bleibt.

Unser Verhältnis zum Wandel ist ambivalent.

Wandel ist wichtig, denn er legalisiert das aktive Bemühen unserer Generation nicht nur zu bewahren, sondern unser Zusammenleben stetig daran anzupassen und unser Umfeld ergänzend umzugestalten oder gar neu zu gestalten. Er ermöglicht die vorausschauende oder aber die auf etwas reagierende Auseinandersetzung unsere Bedürfnisse mit den Möglichkeiten der Gegenwart auszuleben.
Wenn die Bewahrer Überhand nehmen, nehmen sie den Jungen die Luft zum Atmen. Wenn kein Stein auf dem anderen bleibt, verliert der Ort seine wertvolle Identität.

Das Gleichgewicht zu finden ist auch eine Gemeinschaftsleistung.

Das schafft kein Gemeinderat alleine. Es braucht das Engagement der Bevölkerung, der Politik, der Wirtschaft und der externen Experten, die in Summe diese immer brennenderen Fragen des Zusammenlebens gemeinsam bewältigen.Ja, und es kann gelingen. Es gibt die Leuchtturm-Gemeinden! Professionell begleitet ist Bürgerbeteiligung und Einbindung von unabhängigen Experten, die sich dem Gemeinwohl verpflichten, unbezahlbar wertvoll!

Nach den Wahlen ist nicht wie vor den Wahlen

Wir dürfen in beständiger Wiederkehr hyperaktive Veränderungen im Vorfeld politischer Wahlen vernehmen um diese Wahrnehmung nach erfolgter Wahl gegen das Gefühl des Stillstandes auszutauschen. Aus dieser Erfahrung heraus, erscheint vielen Wählern vorauseilend jede Veränderung schmerzhaft, sie verunsichert. Das Ergebnis inhomogener Entscheidungen einiger weniger Akteure führt über all die Jahre zu einem Verkümmern von Gemeinschaftssinn und Solidarität. Wenn diese baulich umgesetzt werden, überdauern sie zudem besonders lange. Es ist uns unmöglich, zu jedem Zeitpunkt in allen unseren sozialen Beziehungen gemeinsame Ziele zu verfolgen, oder Handlungen jeglicher Art gemeinschaftlich durchzuführen

Ist der Begriff „Gemeinschaft“ manchmal Fiktion?

Dient dieser Begriff nicht allzu oft Menschen und nicht selten einzelne charismatische Personen, oder Menschen in politischen Ämtern dazu, die „Gemeinschaft“ zu gewünschten Handlungen zu drängen? Wenn beispielsweise der Eindruck erweckt wird, dieses Handeln geschehe aus einer Notwendigkeit, aus einem Notstand oder ähnlich dringlichem Anlassfall motiviert auch durch einen offiziellen „Auftrag“ der Gemeinschaft?

Es gibt viele spannende Entwicklungen in Kommunen.

Der Handel steht beispielsweise vor einem radikalen Kulturbruch. Galt bislang den Handelsketten das Einkaufszentrum in der Peripherie von ländlichen oder städtischen Zentren als beste Lage, so sehen sich Projektentwickler nunmehr mit der Tatsache konfrontiert, dass insbesondere der Internethandel und der Kundenwunsch nach authentischeren, regionaleren Einkaufserlebnissen große Chancen für historische Ortszentren bietet. Es ist eine Tatsache, dass der Handel immer mehr zum Ort der Begegnung, des Austauschs und der Identitätsbildung wird. Der Film „Global Shopping Village“ von Ulli Gladik dokumentiert aber einmal mehr die Grenzen konventionell in der Peripherie realisierter Supermärkte, Fachmarkt- und Einkaufszentren. Damit kann und soll man konkret in der Gemeindearbeit arbeiten.

Qualitative Prozesse brauchen auch Mut zu Neuem

Die Zukunft wird auch jenen gehören, die in ihren Gemeinden gemeinsam an sozial und städtebaulich verträglichen Lösungen suchen, aktiv an ihrem Umfeld Verantwortung durch vorausschauendes Handeln übernehmen und den Mut gemeinschaftlich Neues auszuprobieren über „bewährte Wege“ stellen. Es führt hierbei selbstverständlich kein Weg an exzellenter, kompetenter Planung vorbei. Städtebau, Ortsentwicklung, Mobilitätskonzepte, Baukultur, Bürgerbeteiligung sind Gemeinwohlthemen und als komplexe Expertenthemen zu behandeln.

Lasberg könnte ein besonderes Beispiel sein

Jeder Gemeinde sei nahe gelegt, diese Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, und nach dem besten und nicht nach dem billigsten oder „bewährtesten“ Team zu suchen. Es geht darum, ganz individuelle, kommunale Herausforderungen anzunehmen und gemeinschaftlich anzugehen.

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